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Andy Warhol´s Silver Factory Unisex Dezember 2007 eröffnete Laurice Rahme, die Schöpferin und CEO von Bond No. 9 eine neue Dimension in der Kunst der Parfümherstellung und des Flakondesigns. Mit der Kreation des Andy Warhol´s Silver Factory Parfum markierte sie den Auftakt zu einer Bond No. 9 Serie von Warhol-Sammlerstücken. Den Flakon ziert eines der bekanntesten Motive des Künstlers - eine farbliche Neuinterpretation seiner legendären Campbell's Suppendose. Suppe? Parfüm? Aber ein Andy Warhol Parfüm? Wie soll das riechen? Well - Warhol erwähnte einmal, dass ein Firma daran "interessiert sei, seine Aura zu kaufen". Hier ist sie - als Fluid, in flüssiger Form. In der Szene damals einfach nur "The Factory" genannt galt das Andy Warhol Studio von 1964 bis 1968 als der In-Treffpunkt und Szeneclub. Das Studio in der East 47th Street Nr. 231 zwischen der 2nd und 3rd Avenue war einzigartig, die Räume mit Silberfolie ausgekleidet. Ein absolut außergewöhnliches, glamouröses und unterschwellig nazistisches Ambiente - buchstäblich ein Spiegelbild seiner Zeit. Künstler, Filmemacher, Schauspieler, Polit-Aktivisten, Stars und Möchtegern-Sternchen kamen hier zusammen - ein buntes und kreatives Universum, aus dem Andy Warhol als Avantgarde-Regisseur, Pop-Art-Ikone und Allround-Superstar hervorging. Wie alle in Arbeit befindlichen Kompositionen, die man für die Warhol-Kollektion konzipiert, verkörpert auch dieser Duft einen ambivalenten, männlich-weiblichen Charakter. SILVER FACTORY verstand man als smooth, rauchig- würzigen Blend aus in sich verwebenden Akzenten, die so typisch für die 60er Jahre waren: Baumharz und sirupartig-verführerischer Amber. Dazu gab man ein Herz aus Jasmin, Schwertlilie und Veilchen - ein Geruch, nach dem Warhol verrückt war. Diese leicht dissonanten Blumenakzente rufen eine geradezu metallische Wirkung hervor - wie der Geruch von warmen, geschmolzenem Silber. Um das Ganze mit einem Hauch von Coolness abzurunden fügte man Zedernholz dazu.
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